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Limbach Kommission - Beratende Kommission

Die "Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz" (nach der früheren Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Frau Prof. Dr. Jutta Limbach auch "Limbach Kommission" benannt) trat am 14.07.2003 erstmals zusammen. Die Limbach Kommission kann bei Differenzen über die Rückgabe von Kulturgütern angerufen werden, die im Dritten Reich ihren Eigentümern entzogen wurden und heute in Museen, Bibliotheken, Archiven o.ä. in der Bundesrepublik Deutschland zu sehen sind. Frau Prof. Dr. Jutta Limbach wurde zur Vorsitzenden der Beratenden Kommission gewählt.
 
Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Kommissionssitzungen wird durch die Koordinierungsstelle Magdeburg (vgl. Lost Art Internet Datenbank) durchgeführt.

Die Rückgabe so prominenter Kunstwerke wie Ernst Ludwig Kirchners "Berliner Straßenszene" löste 2006 intensive Diskussionen über die Zukunft der deutschen Restitutionspraxis aus. Eine unter Leitung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann einberufene Expertengruppe hat deshalb im Herbst 2007 darüber beraten, wie die Rückgabepraxis transparenter, koordinierter und nachvollziehbarer gestaltet werden kann. Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, Kulturgüter zu ermitteln und gegebenenfalls zu retournieren-wenn sie in der NS-Zeit ihren rechtmäßigen Eigentümern entzogen wurden: Die Mediation strittiger Restitutionsfragen wird wie o.a. durch die Beratende Kommission unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Limbach durchgeführt.