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Michael Jackson - Unterschiede deutsches und amerikanisches Strafrecht - RTL Interview Rechtsanwalt Vogel

Rechtsanwalt Paul Vogel erläutert in einem RTL Interview vom 28.09.2011 zum Prozessauftakt gegen den Michael Jackson Arzt Conrad Murra die Unterschiede der Prozessführung in den Vereinigten Staaten (hier: Los Angeles) im Vergleich zum Deutschen Recht.
Das amerikanische case law ist britisch geprägt. Das mitteleuropäische Rechtssystem basiert auf Gesetzesnormen. Der Richter ist dort als unabhängiger Staatsbeamter an der Fallaufklärung beteiligt. In den Vereinigten Staaten wird er gewählt und ist eher eine Art Schiedsstelle zwischen Staatsanwalt und Verteidigung. Dagegen wird die Schuldfeststellung allein von den Geschworenen getroffen.
Letzteres wirkt sich auch auf die Art der Beweisführung aus, welche in den Vereinigten Staaten vor allem die Geschworenen (juristische Laien) überzeugen muss - und sich daher häufig den Vorwurf der Effekthascherei gefallen lassen muß. In Deutschland hätte die Vorlage der Fotos des toten Michael Jackson nicht den Stellenwert erreicht, den sie in Los Angeles hatte.
Conrad Murray wurde schließlich wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen.