Internationales Recht,Strafrecht,Steuerstrafrecht  - Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Vogel
Home Regionen Aktuelles Fachbegriffe Mitgliedschaften Kontakt Anfahrt Datenschutz Impressum

  Übersicht | A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z _

  Nachstellen
  Nachteilzufügungsabsicht
  nachträgliche Veränderung der Eigenschaft
  nahe stehende Person
  natürliche Handlungseinheit
  Nebenklage
  Nebentäter
  nemo tenetur
  neuer Gewahrsam
  ne bis in idem
  Nichtanwendungserlasse der Finanzverwaltung
  niedriger Beweggrund
  Nötigungsdreieck
  Nötigungsnotstand
  normatives Stufenverhältnis
  normative Tatbestandsmerkmale
  Notwehr
  notwehrähnliche Lage
  Notwehrexzess
  notwendige Teilnahme

notwendige Teilnahme

In vielen Straftatbeständen begrifflich vorausgesetzte Mitwirkung mehrerer Personen. Zu unterscheiden sind: Konvergenzdelikte, also solche, bei denen mehrere in derselben Weise auf ein deliktisches Ziel hin tätig werden (z.B. § 121, Gefangenenmeuterei). Hier ist jeder Mitwirkende als Täter strafbar. Begegnungsdelikte: Solche Straftatbestände, bei denen die Mitwirkenden durch bestimmte Verhaltensweisen in verschiedenen Rollen miteinander in Kontakt kommen. Dient ein solches Begegnungsdelikt gerade dem Schutz des notwendig Beteiligten, so ist jede Mitwirkung für ihn straflos (z.B. § 291 für den Bewucherten). Bei den übrigen Begegnungsdelikten ist jede Mitwirkung straflos, soweit sie sich auf das tatbestandlich umschriebene Maß der notwendigen Teilnahme beschränkt (z.B. bei § 120 die Mitwirkung des befreiten Gefangenen selbst).